Theaterdirektoren spielen im Weißen Rössl mit

Ralph Benatzkys Kultoperette „Im Weißen Rössl“ wird zum Jahreswechsel und im Januar in der Volksbühne Michendorf präsentiert. Bei der Aufführung steigen die beiden Theaterdirektoren erstmals in Michendorf mit auf die Bühne und spielen und singen mit.

Michendorf. Wenn beide Co-Direktoren der Volksbühne Michendorf in einer Inszenierung singend auf der Bühne stehen, dann muss es gute Gründe geben. Noch dazu, wenn der eine nicht nur spielt und singt, sondern auch noch Ralph Benatzkys Singspiel „Im Weißen Rössl“ inszeniert. Der Regisseur Christian A. Schnell gibt dabei auf der Bühne als Zahlkellner Leopold sogar eine mögliche Antwort darauf, warum er auch noch mitspielt, wenn er das Lied singt: „Zuschaun kann i net“.

Sein als Kaiser Franz Joseph I. im Stück mitwirkender Direktorenkollege Steffen Löser verriet der MAZ dann am Rande der laufenden Proben gleich mehrere Gründe warum das Stück in den Spielplan genommen wurde und woher die Begeisterung von Direktion und Ensemble für das Weiße Rössl herrührt. Löser schwärmt ungebremst und postuliert: „Das Stück ist einfach ein großartig geschriebenes Stück“ und ergänzt: „Da jagt ein Ohrwurm den nächsten. Man kennt sie alle: Das Salzkammergut oder Im Weißen Rössl am Wolfgangsee, mein Liebeslied muss ein Walzer sein, das Heurigenlied “

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