Vorschau

FRAU LUNA

nach der Operette von Paul Lincke

Premiere A: Dienstag, 31. Dezember 2019 (Diese Premiere ist Teil der Silvesterveranstaltung)

Premiere B: Freitag, 10. Januar 2020

Die Freunde Steppke und Lämmermeyer bewohnen in Berlin eine Dachwohnung bei Frau Pusebach. Steppke hat sich mit der Nichte seiner Hauswirtin, Marie, verlobt, hat aber nur seine Luftfahrt im Sinn. In Kürze wird er mit seinen Freunden starten.

Frau Pusebach hat sich in Hausmeister Pannecke verguckt. Sie verfolgt das Vorhaben Steppkes sehr reserviert, mit Misstrauen und Eifersucht. Das geht soweit, dass sie den drei Freunden die Wohnung kündigt und sogar die Verlobung mit Marie rückgängig macht.

Eines Nachts, als Fritz bereits schläft, startet der Ballon mit Steppke, Lämmermeier und Pannecke an Bord in den Berliner Himmel und fliegt zum Mond.  Frau Pusebach schafft es im letzten Moment auch noch an Bord zu kommen. Die Fahrt endet auf dem Mond – bei Frau Luna. Hier kommandiert der Oberchef Theophil die Mondelfen, als die Mannschaft landet. Theophil erschrickt als er Frau Pusebach sieht. Er hat sie nämlich bei einem Abstecher zur Erde im Berliner Tiergarten kennengelernt. Frau Pusebach klammert sich hartnäckig an Pannecke, der ihr gerne auskommen würde. Prinz Sternschnuppe umwirbt heiß und innig Frau Luna, die jedoch hat sich in den flotten Berliner Jungen Steppke verliebt. Prinz Sternschnuppe schafft deshalb schnell Marie von der Erde herbei. Die Verwicklung löst sich zum Guten. Steppke eilt strahlend in die Arme seiner Marie, Prinz Sternschnuppe kommt endlich bei Frau Luna ans Ziel. Die lässt sich erweichen und die Erdenbewohner kehren zurück nach Berlin

Mit Live-Band!

MAXE BAUMANN WIRD HOTELDIREKTOR

Komödie von Hannes Hahnemann und Theresa Scholze

Wiederaufnahme am Freitag, den 7. Februar 2020

Der altehrwürdige Maxe Baumann sitzt zufrieden auf dem Altenteil.Er ist immer noch ein rüstiger Rentner, doch kommt plötzlich arg in die Bredouille als er erfährt, dass er von seinem alten Freund Oberpichler ein Hotel geerbt hat. Was er nicht weiß: Es handelt sich hierbei um das ehemalige „Ferienheim Bergkristall“. Doch dieses ist mehr als runtergekommen.

Die Belegschaft aus drei liebenswürdigen, aber nur bedingt fähigen, Mitarbeitern übersteigt sogar die Anzahl der Gäste und zu allem Überfluss hat der verstorbene Direktor Oberpichler noch vor seinem Tod die 4-Sterne-Kategorie für das Haus beantragt. Diese soll nun mittels eines Prüfers getestet werden, welcher kurz vor Silvester inkognito anreisen will …

Nun ist guter Rat teuer. Maxe aber stürzt sich in die Aufgabe und gemeinsam mit der Belegschaft und den zwei einzigen Gästen des Hauses, Olga Knopf und ihre Nichte Paula Federau, wird das „Bergkristall“ in kurzer Zeit zum 4-Sterne-Nobelhotel umimprovisiert.

KUNST

Komödie von Yasmina Reza

Premiere: Freitag, 28. Februar 2020

Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios. Für 200.000 Francs. Geradezu ein Schnäppchen! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes. Und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.

EKEL ALFRED – EIN HERZ UND EINE SEELE

Wegen des großen Erfolges 2019 wird es in der Spielzeit 2020 2 neue Folgen der beliebten 70er-Jahre Fernsehserie geben!

Tapetenwechsel / Der Sittenstrolch

Nach dem Fernsehklassiker von Wolfgange Menge

Premiere: 3. April 2020

TAPETENWECHSEL

Ekel Alfred schikaniert seine Familie mal wieder derart, dass Rita und Michael überlegen, ob sie nicht umziehen sollten, zumal in der Nähe ein Haus zum Verkauf steht. Alfred ist natürlich strikt dagegen, schließlich braucht er sie, um seine Launen an ihnen auszulassen.

DER SITTENSTROLCH

Im Hause Tetzlaff ist man gerade nicht einig, ob es sich bei einem Evolutionsprozess um einen chemischen Vorgang handelt oder um die kommunistischen Agitationen des Schwiegersohns Micha. Dabei treibt sich ein Sittenstrolch herum. Ein Unhold zeigt sich in schamverletzender Art und Weise in der Nachbarschaft und die kleine Kreinbaum hat ihn gesehen. Für Mutter Suhrbier und Alfred ist klar: Rübensam ist der Gesuchte. Klar, dass ein Mann wie Alfred, der für Zucht und Ordnung ist, der Polizei unter die Arme greifen muss. Allein schafft die das ohnehin nie, bei den laschen Gesetzen.

JEDERMANN (in Zusammenarbeit mit der Nikolai-Kirche Potsdam)

von Hugo von Hofmannsthal

Premiere: im Oktober 2020

Der wohlhabende Jedermann sieht sich unerwartet mit dem Tod konfrontiert, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Weder sein treuer Knecht noch seine Freunde noch sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten. Erst der Auftritt seiner Werke und des Glaubens bringen ihn dazu, sich zum Christentum zu bekennen und als reuiger Bekehrter ins Grab zu steigen.

DER GESTIEFELTE KATER

Märchen nach den Gebrüdern Grimm

Premiere: Sonntag, 1. November 2020

Ein Müller hat drei Söhne. Nach seinem Tod erbt der älteste die Mühle, der mittlere immerhin einen Esel, der jüngste jedoch nichts weiter als einen Kater. Während der zu kurz Gekommene noch über sein scheinbar nutzloses Erbe jammert, tritt der Kater selbstbewusst vor ihn und spricht: ganz so unnütz sei er vielleicht doch nicht, der Müllerssohn solle ihm nur einen Sack und ein Paar Stiefel beschaffen. Der erfüllt dem Kater den Wunsch, und dieser erweist sich prompt als so tüchtig, dass der arme Müllersohn am Ende ein reicher und angesehener Mann wird.

DER HAUPTMANN VON KÖPENICK

Komödie von Carl Zuckmayer

Premiere: Freitag, 27. November 2020

Hauptmann von Schlettow probiert in einem Potsdamer Geschäft seine neue Uniform an, während der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt als Bettler hinausgeworfen wird. Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine nicht ohne das andere bekommen kann, wird aus Verzweiflung wieder kriminell und bricht mit Kalle in einem Polizeirevier ein. Dafür kommt er wieder ins Zuchthaus.

Als er nach zehn Jahren entlassen wird, versichert ihm der Direktor, dass die militärische Ausbildung, die er im Gefängnis erfahren hat, ihm eines Tages noch einmal von Nutzen sein werde. Voigt findet Aufnahme bei seiner Schwester und deren Mann Friedrich Hoprecht, einem kleinen Beamten. Doch Voigts erneuter Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheitert abermals. Voigt wird ausgewiesen.

Nun kauft sich Voigt in Krakauers Kleiderladen eine gebrauchte Hauptmannsuniform, hält einen Trupp Soldaten an, zieht mit ihnen zum Köpenicker Rathaus, nimmt dort den Bürgermeister gefangen und lässt ihn zur Wache nach Berlin befördern. Voigt muss erkennen, dass es in dem Rathaus keine Passabteilung gibt, er sich also die dringend benötigte Bescheinigung dort nicht ausstellen lassen kann. Voigt bedient sich der Gemeindekasse, entlässt die Soldaten und stellt sich der Polizei unter der Bedingung, dass er nach seiner Entlassung einen Pass enthält.