~ in der Mitte des Lebens vom Teufel geritten ~

Die Erfolgskomödie aus Frankreich von Michèle Bernier und Marie Pascale Osterrieth nach dem Comic von Florence Cestac

Deutsche Fassung von Manfred Langner

Wie geht es einer Frau, die plötzlich vor den Scherben ihrer Ehe steht?
Wie wird man damit fertig? Am besten, indem man sich den gesamten Frust von der Seele spielt und dabei nicht nur die Rolle des eigenen Ich spielt.

Die erfolgreiche Bühnenadaption von Michele Bernier und Marie Pascale Osterrieth des französischen Comics Le Démon du midi ist eine facettenreiche Komödie über die Tücken des ehelichen Zusammenlebens. Auf der Bühne: eine Schauspielerin, die in unterschiedlichsten Rollen eine Achterbahn der Gefühle durchexerziert.

Daniela Schobesberger verwandelt sich in dieser wunderbaren „One-Woman-Show“ in gut zwanzig Rollen, darunter die betrogene Ehefrau, der tumbe Noch-Gatte, die Freundinnen, der griechische Surflehrer sowie der öko-bewegte Ex-Freund, die türkische Nachbarin und nicht zu vergessen in die Geliebte ihres Mannes, deren Zauberfee-Image am Ende ziemlich ramponiert wird.

Eine herrliche Komödie, ein hinreißendes Solo für eine Vollblutschauspielerin.

Geballtes Frauenleben, -lieben & -leiden an einem Theaterabend.

Es spielt Daniela Schobesberger

Regie Marco Thom

Samstag, 25. Mai 2019, 19.30 Uhr

Aufführungsrechte bei HARTMANN & STAUFFACHER, Verlag für Bühne, Film, Funk und Fernsehen, Köln

Daniela Schobesberger

bekam ihre komödiantische Begabung in die Wiege gelegt.

Als Tochter der Schauspielerin Anita Kupsch und des Autors und Journalisten Henno Lohmeyer, sog sie Theater und Sprache quasi mit der Muttermilch auf.

Dass die berühmte Ilse Bongers sie ausbilden wollte, war also nicht verwunderlich, ebenso dass die Theaterlegende Boleslaw Barlog ihr als „Adelheid “ in seiner Inszenierung des „ Biberpelz “ am Berliner Hansa Theater eine erste Chance gab.

Es folgten Theater und Komödie am Kurfürstendamm, Komödie im Winterhuder Fährhaus, sowie Komödie im Bayerischen Hof, München und Fernsehrollen in „Justitias kleine Fische“, „Praxis Bülowbogen“, sowie eine Hauptrolle in „Hotel Paradies“. Ihren größten Theatererfolg feierte sie 1994 als „Puck“ in Gerhard Tötschingers Inszenierung des „Sommernachtstraum“ beim Fest in Hellbrunn in Salzburg.

Gleichzeitig wurden die Berliner Synchronstudios auf ihre dunkle Stimme aufmerksam. Sie wurde die deutsche Stimme Jean Harlows in der letzten Synchronfassung ihrer sieben Filme, sowie Ken Russels „Salome“.

Zur Zeit ist sie die künstlerische Leiterin des „Theater unterm Turm“ in der Düsseldorferstrasse 2, in Berlin Wilmersdorf, einer Berliner Novität. In diesem Salontheater inszenierte sie 2014/15 Kishons „Es war die Lerche“, Genets „Zofen“ und „Augenblick der Schwäche“ von D. Churchill. Als Schauspielerin ist sie zur Zeit in diesem Theater in Ester Villars Stück „Eifersucht“ und dem zwei Personendrama „Nacht Mutter“ von Marsha Norman zu sehen.

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