Die singende Viola

Internationale Klassik gastiert in Michendorf

Am 5.11.2017 gibt es in der Volksbühne Michendorf eine Premiere der besonderen Art.

Mit Maté Sücz, Viola (Solist bei den Berliner Philharmonikern) und Michèle Gurdal, die als eine der aktuell besten Pianistinnen der Welt gilt, betreten zwei international gefeierte Künstler die Michendorfer Volksbühne.

 

Máté Szücs zeigt auf meisterhafte Art, dass die Bratsche mindestens genau so reich und bravourös wie die Geige klingen kann!“  schreibt John Miller über seine Solo CD „Viola Altera“ (Aliud 2010) auf der er die Caprices von N. Paganini als Premiere auf der Bratsche aufgenommen hat.

Máté Szücs, erster Solo Bratscher der Berliner Philharmoniker, konzertiert weltweit als Solist ebenso wie mit  verschiedenen Kammermusikensembles und Musikern wie Frank Peter Zimmermann, Vadim Repin, Janine Jansen und Vladimir Mendelssohn.  Mit der Pianistin Michèle Gurdal spielt er zusammen als „Berlin Chamber Duo“.

Máté Szücs ist seit 2006 Dozent beim Thy Kammermusikfestival in Dänemark. Von 2007 bis 2009 unterrichtete er an der Musikhochschule Saarbrücken. Seit 2014 lehrt er bei der Herbert von Karajan Akademie und seit 2015 an der Hanns-Eisler Hochschule für Musik Berlin sowie an der Franz-Liszt-Akademie Budapest.  Außerdem gibt er zahlreiche Meisterkurse weltweit.

Máté Szücs verfügt über eine breite Diskographie. Seine letzte CD Aufnahme mit dem 6. Brandenburgischen Konzert von J.S. Bach, welches er gemeinsam mit dem Bratscher Nils Mönkemeyer eingespielt hat, erscheint 2017 bei Sony Classic.

 


 

Die Pianistin Michèle Yuki Gurdal ist „eine seltene, authentische Romantikerin“  (Dimitri Bashkirov).

Sie ist für ihre reiche Klangkultur,  ihre Kunst „weite Klangräume dem Zuhörer zu eröffnen“ sowie für „ihre ebenso sensible wie zupackende Interpretationen geschätzt, die das tiefe Eintauchen des Hörers in die Stimmungswelten der Musik ermöglicht“ (Rondo Magazin).

Michèle Gurdal spielte bereits mit 9 Jahren als Solistin das Klavierkonzert G-Dur von Joseph Haydn mit dem Belgischen Kammerorchester live im Belgischen Fernsehen.

Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führt sie seit ihrem 9. Lebensjahr quer durch Europa sowie nach Kanada und in die USA.
Sie spielte u.a. beim Klavierfestival Ruhr mit dem Kölner Kammerorchester,  im Gewandhaus Leipzig, in der Tonhalle Zürich, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel,  im Theater Ghione in Rom, in der Laeiszhalle Hamburg und der Berliner Philharmonie sowie mit dem Belgischen nationalen Orchester, der Nordwestendeutschen Philharmonie und mit dem Cordoba Symphony Orchestra im spanischen Fernsehen und im italienischen Fernsehen (RAI3).

Michèle Gurdal verfügt über ein umfangreiches Repertoire mit einem Schwerpunkt auf der Musik von Alexander Skrjabin.
2010 erschien eine CD mit der Gegenüberstellung der 24 Préludes von F. Chopin und A. Skrjabin (Kaleidos 2010)
2014 erschien eine Solo CD mit Werken  von A. Skrjabin „Extase“ (Challenge Records), die bei Gramophone Magazine als Editors Choice ausgewählt und hoch gelobt wurde.

Mit dem Bratscher Máté Szücs spielt sie zusammen als „Berlin Chamber Duo“. Das Duo hat bereits zwei CDs gemeinsam aufgenommen.
www.berlinchamberduo.com

Michèle Yuki Gurdal kommt aus einer belgisch-japanischen Familie und lebt in Berlin.
www.michele-gurdal.com

 


 

Konzertprogramm:

Richard Wagner:

Isoldes Liebestod
(Bearbeitung von A. Ritter)

Johannes Brahms:

Sonate Opus 120 N.2 in Es Dur
– Allegro amabile
– Allegro appassionato
– Andante con moto
– Allegro

Pause

Robert Schumann:

Lieder aus „Dichterliebe“ Opus 48
– N.1 „Im wunderschönen Monat Mai“
– N.7 „Ich grolle nicht“
– N.10 „Hör ich das Liedchen klingen“
– N.11 „Ein Jüngling liebt‘ ein Mädchen“
– N.12 „Am leuchtenden Sommermorgen“

 César Franck: 

Sonate in A- Dur.
– Allegretto moderato
– Allegro
– Recitativo-Fantasia, Moderato
– Allegretto poco mosso

 

Sonntag, 5. November 2017, 17.00 Uhr

Preis: 23,00 € zzgl. Vorverkaufs- und Ticketgebühr (keine Ermäßigung)

 

 

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